Trendgastronomie und Trends in der Gastronomie: das sind unterschiedliche Begrifflichkeiten. Jeder Gastronom sollte kritisch hinterfragen, wie er seine Einordnung und Positionierung in der Gastronomie sieht. Das erleichtert dann sicher die weitere Umsetzung des gastronomischen Konzeptes. Sachlich überdacht und diskutiert sollte zunächst einmal festgelegt werden, was unter dem Begriff Trend zu verstehen ist. Im Lexikon ist Trend als Entwicklungstendenz beschrieben. Umgangssprachlich steht Trend für Modeerscheinung (in verschiedenen Bereichen), die eher nicht ewig anhält. Wenn ein Trend höherwertig ist, also länger anhält, dann ist meist von einem Kult die Rede. Letzten Endes sind die Begriffe Entwicklungstendenz, Modeerscheinung und Kult also eine Beschreibung der Bedeutungsspannbreite des Begriffes Trend. Sie haben im Übrigen eine enorme Bedeutung für die Trendgastronomie. Es gibt wie überall auch in der Gastronomie Trendsetter und Trendnehmer. Der eine setzt einen neuen Trend, der andere nimmt einen Trend auf und richtet sich danach aus. Was macht die Trendgastronomie an sich aus und wodurch ist sie zu definieren? Kann die Trendgastronomie zum Beispiel über Neuerungen im Produkt- oder Produktionsbereich beschrieben werden? Oder vielleicht über Zielgruppen, den unternehmerischen Erfolg oder über das gastronomische Konzept? Mobile Kassensysteme können ebenfalls Trends in der Gastronomie setzen. Ein Kassensystem in der Gastronomie erleichtert jedenfalls viele Arbeitsschritte. Und Kassensysteme können (fast?) alle Bereiche der Gastronomie miteinander verbinden. Moderne Kassensoftware kann eben nicht nur Bestellungen der Gäste aufsummieren, sondern auch das Bestellwesen, die Personaleinsatzplanung und vieles andere verwalten. Auch gesellschaftliche Entwicklungen und Ereignisse können Einfluss nehmen auf die Begrifflichkeit und Definition Trendgastronomie. Eine Art von Trendgastronomie könnte beispielsweise mit “back to basic”, also “zurück zu den Wurzeln”, beschrieben werden. Da wird dann die Architektur wie die Ausstattung und Einrichtung der Gasträume ebenso bedacht wie das Angebot von Speisen und Getränken. Alte Rezepte werden neu entdeckt, sowohl von Köchen als auch von Gästen. Bei der Einrichtung der Gastronomie kann und darf zum Beispiel der Retro-Trend natürlich umgesetzt werden. Aber bei der technischen Ausstattung sollte darauf geachtet werden, dass neueste Geräte zur Anwendung kommen. Küchenausstatter bieten modernste Elektrogeräte, die mit einer guten Energieeffizienz glänzen. Vom (durchaus wichtigen) ökologischen Aspekt einmal abgesehen verbrauchen diese Geräte erheblich weniger Energie was natürlich Kosten spart. Aber auch die Kasse sollte kein altes Schätzchen sein. Schließlich sind Kassen der Vermittler zwischen Gast, Gastronom und eigentlich auch den Kontrollbehörden. Eine Registrierkasse kann durchaus ausreichen, wenn der Gastronomiebetrieb überschaubar klein ist. Registrierkassen erfüllen gesetzlich Vorgaben und sind zudem durchaus diskret zu platzieren. Ganz klassisch dient ein Bierdeckel als Beleg über den Verzehr. Hierüber wird der zu zahlende Betrag aufsummiert, das Geld kommt in ein Aufbewahrungsfach. Diese Art der Kasse wird aber wohl über kurz oder lang endgültig aussterben, denn früher oder später werden die Finanzbehörden diese Art von Belegen möglicherweise nicht mehr akzeptieren. Jeder Gastronom entscheidet für sich, ob er eine Registrierkasse oder ein Kassensystem als Kasse in Betrieb nimmt.
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