Convenience-Produkte sind Lebensmittel, die einen anderen Bearbeitungsgrad haben als die ursprünglichen Roh-Lebensmittel. Diese Waren sind durch menschliche oder maschinelle Bearbeitung verarbeitet oder länger haltbar gemacht wurden. Vorgefertigte Lebensmittel werden unterschieden durch die Art und den Grad der Verarbeitung. Durch Convenience-Produkte, also Lebensmittel die bereits zu einem gewissen Grad verarbeitet wurden, bleibt dem Koch mehr Zeit für seine Kreativität. Natürlich ist es wichtig, den Koch auch daran messen zu können, wie viele Mitarbeiter er hat und wie gut er seine Crew führen kann. Aber durch vorverarbeitete Lebensmittel kann ein Koch dann auch viel mehr daran gemessen werden, wie er seine Fähigkeiten einsetzt, zu kostengünstigen Konditionen aus guten Lebensmitteln beste Speisen für die Gäste zu kreieren. Es gelten natürlich auch Regeln, um Convenience-Food einzusetzen: Vorurteile abbauen, Bereitschaft zu Veränderungen an den Tag legen, eine kritische Analyse der derzeitigen Situation in der Küche, das Angebot am Markt prüfen, eine Auswahl mit Qualitätsbewusstsein treffen, Neuorganisation von Zeitabläufen, Rezepturen genau beachten und ständige Beobachtung der Wirtschaftlichkeit. Wer diese Regeln in der Gastronomie einhält, kann seinen Betrieb durchaus mit Erfolg zu höheren Umsätzen führen. Weitere Vorteile sind in der Betriebswirtschaftlichkeit zu finden, ebenso in den Bereichen Kochtechnik, Ernährungswissenschaft und Hygiene. Bezüglich der hygienischen sind natürlich auch bakteriologische Vorteile zu nennen. Nicht, dass wahnsinnig viele Infektionen durch Lebensmittelvergiftungen zu beklagen wären. Aber auch die wenigen können noch reduziert werden. Allein die betriebswirtschaftliche Sicht auf den Gebrauch von Convenience-Lebensmitteln in der Gastronomie verspricht Kostensenkung durch weniger Abfall, enorme Zeitersparnis, genaueste Kalkulationsmöglichkeit und weniger Energieverbrauch. Saisonale Preisschwankungen werden ebenso vermieden wie eine ganzjährige Beschaffung mit geringer Lagerfläche möglich ist. Das alles macht sich natürlich in den Umsätzen bemerkbar. Denn allgemeine Kostensenkung kann dazu beitragen, dass dem Gast ein attraktiver Preis geboten werden kann und gleichzeitig alle Kosten gedeckt sind und für den Inhaber eines Gastronomiebetriebes noch ein Gewinn übrig bleibt. All das lässt sich übrigens prima über ein Kassensystem abwickeln. Moderne Kassensysteme sind mit so leistungsfähiger Kassensoftware bestückt, dass von der Warenbestellung bis zur Tagesabrechnung alle Warenbewegungen erfasst werden können. Auch die Planung von Urlaub und Dienstzeiten der Mitarbeiter kann über ein Kassensystem erledigt werden. Kassensysteme sind ebenso wie Netzwerkkassen bestens geeignet, auch mobile Kassen zu unterstützen, die ihrerseits erhebliche Arbeitserleichterungen mit sich bringen. Aber allein die buchhalterischen Möglichkeiten, die ein Kassensystem bietet, sind von enormem Vorteil für den Gastwirt. Denn auch hiermit sind umfangreiche Kosteneinsparungen möglich, die wiederum als Gewinn erwirtschaftet werden können. Registrierkassen hingegen sind für kleinere Gastronomiebetriebe eher geeignet und verfügen auch über eine gute Kassensoftware, die alle gesetzlichen Bestimmungen erfüllt. Allerdings kann eine Registrierkasse nicht in dem Ausmaß betriebliche Zusammenhänge unterstützen wie ein Kassensystem. Aber es gibt mehr und mehr netzwerkfähige Registrierkassen, die ihre aufsummierten Tagesumsätze der Kassensoftware zur Verfügung stellt. Somit ist es möglich, auch die aufzuwendende Zeit für die Abrechnung der Registrierkasse zu verkürzen. Es wir wieder Arbeitszeit und damit Geld eingespart.
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